Prozessautomatisierung mit Power Automate: wiederkehrende Abläufe abgeben

ICT 365 automatisiert Geschäftsprozesse mit Microsoft Power Automate und der Power Platform: Genehmigungen, Dokumentenprozesse, Eskalationen und Systemübergaben – ergänzt um KI-Aktionen, die Inhalte verstehen und Entscheidungen vorbereiten. Über 1.000 Konnektoren binden Microsoft 365, SAP und Fachsysteme an. Belegt durch automatisierte Freigabe- und Eskalationsprozesse bei Rockwell Automation und ArcelorMittal.

Illustration: Dokumente durchlaufen einen automatisierten Ablauf mit Prüfungen, Zahnrädern und Haken

Wenn Abläufe an E-Mails und Zuständigkeiten hängen

Automatisierung beginnt selten bei null: Der Prozess existiert – er läuft nur über Menschen, Postfächer und Kopierarbeit. Typische Auslöser:

  • Genehmigungen laufen per E-Mail und bleiben liegen, wenn jemand im Urlaub ist.
  • Daten werden von Hand aus einem System ins nächste übertragen – mit Fehlern und Wartezeiten.
  • Niemand sieht, wo ein Vorgang gerade steht oder wer als Nächstes dran ist.
  • Erinnerungen und Eskalationen sind Handarbeit – oder finden nicht statt.

Was unsere Prozessautomatisierung umfasst

Wir automatisieren dort, wo es sich rechnet – und bauen so, dass es im Dauerbetrieb trägt:

  • Prozessaufnahme und Priorisierung nach Nutzen und Machbarkeit
  • Genehmigungs- und Freigabeprozesse mit Power Automate, inklusive Vertretungsregeln
  • Dokumentenprozesse: Erzeugung, Ablage, Metadaten, PDF-Generierung
  • Eskalations- und Erinnerungslogik mit Aufgabenverfolgung
  • Anbindung von SAP, ERP- und Fachsystemen über Konnektoren, Gateways und APIs
  • Fehlerbehandlung, Monitoring und Governance für den Dauerbetrieb

Cloud Flow, RPA oder doch eine App?

Nicht jeder Prozess braucht dasselbe Werkzeug – die Wahl entscheidet über Stabilität und Kosten.

Cloud Flows in Power Automate sind erste Wahl, wenn Systeme APIs oder Konnektoren bieten; RPA bleibt die Ausnahme für Altsysteme ohne Schnittstelle. Wird aus dem Prozess ein Werkzeug mit Oberfläche, Formularen und Rollen, entsteht eine Power App dazu. KI-Aktionen übernehmen inzwischen die unscharfen Schritte: Inhalte aus Dokumenten extrahieren, Anfragen klassifizieren, Texte zusammenfassen – als Baustein im Flow, mit klaren Prüfpunkten. Und über allem steht die Fehlerbehandlung: Ein Flow, der stillschweigend scheitert, ist schlimmer als Handarbeit.

Schaubild: automatisierter Ablauf von Eingang über Prüfung und Freigabe bis Ablage, mit Verzweigung und Eskalation

Automatisieren mit Kontrolle: Governance von Anfang an

Je mehr Prozesse automatisch laufen, desto wichtiger wird die Frage: Wer darf was bauen – und wer betreibt es?

Wir setzen Flows mit Umgebungen, Dienstkonten und sauberem Application Lifecycle Management auf, statt sie an Einzelpersonen zu hängen. Berechtigungen, Datenrichtlinien und Monitoring gehören zum Aufbau dazu – so bleiben auch dutzende Flows wartbar und auditierbar. Das gilt besonders, wenn KI-Aktionen im Spiel sind: Sie bekommen definierte Prüfpunkte, an denen Menschen entscheiden.

Belegt in der Praxis

Rockwell Automation: auditsicherer QMS-Prozess

Im Qualitätsmanagementsystem für 26.000 Mitarbeitende steuert Power Automate Freigaben und Nachweise.

  • Auditsicherer Freigabeprozess mit Power Automate
  • Nachverfolgung von Lesebestätigungen
  • Mehrere Power Apps für Aufgaben- und Benachrichtigungsmanagement
  • Getrennte Umgebungen mit Azure-DevOps-Pipelines

ArcelorMittal: Lieferantenprozesse im Partnerportal

Im SharePoint-Portal für Einkäufer und Lieferanten laufen Onboarding und Nachverfolgung automatisiert.

  • Onboarding mit Einladung, Prüfung und Freigabe
  • Automatische SharePoint-Bereitstellung je Lieferant
  • Eskalationssystem zur Nachverfolgung von Lieferantenaufgaben
  • PDF-Erzeugung für Lieferanten

So läuft Ihr Automatisierungsprojekt bei ICT 365 ab

  1. Erstgespräch und Prozessauswahl

    Wir sichten Kandidaten und wählen den Prozess, bei dem Nutzen und Machbarkeit zusammenkommen – nicht den spektakulärsten.

  2. Prozessaufnahme und Konzept

    Ablauf, Beteiligte, Ausnahmen und Systeme – daraus entsteht das Zielbild mit belastbarer Aufwandsschätzung.

  3. Umsetzung in kurzen Iterationen

    Der Flow entsteht Schritt für Schritt, mit Fehlerbehandlung und Tests – Ihre Fachanwender prüfen früh mit.

  4. Pilotbetrieb

    Der Prozess läuft produktiv mit einem begrenzten Kreis; Sonderfälle zeigen sich jetzt und fließen ein.

  5. Rollout und Betrieb

    Ausweitung auf alle Beteiligten, Monitoring und Weiterentwicklung – auf Wunsch übernehmen wir den Betrieb.

Häufige Fragen zur Prozessautomatisierung

Was kostet die Automatisierung eines Prozesses?

Das hängt von Ausnahmen, Beteiligten und Systemanbindungen ab – ein Genehmigungsprozess ist schnell gebaut, eine SAP-Integration braucht mehr. Nach der Prozessaufnahme erhalten Sie eine belastbare Aufwandsschätzung. Der Nutzen lässt sich meist gut beziffern: eingesparte Bearbeitungszeit je Vorgang mal Häufigkeit.

Wie lange dauert es bis zum ersten laufenden Prozess?

Klar umrissene Abläufe mit Standard-Konnektoren sind schnell produktiv, komplexe Prozesse mit Altsystem-Anbindung brauchen länger – seriös beziffern lässt sich das nach der Prozessaufnahme. Durch das iterative Vorgehen sehen Sie früh einen laufenden Stand.

Welche Lizenzen brauchen wir für Power Automate?

Flows mit Standard-Konnektoren sind in vielen Microsoft-365-Plänen enthalten; Premium-Konnektoren wie SAP, Gateways und RPA erfordern Premium-Lizenzen. Da Microsoft Preise und Modelle regelmäßig anpasst, prüfen wir in der Konzeptphase, welche Lizenzierung für Ihr Szenario am wirtschaftlichsten ist.

Können unsere Fachbereiche auch selbst Flows bauen?

Ja – mit Leitplanken: Wir schaffen den Rahmen aus Umgebungen, Datenrichtlinien und Namenskonventionen, in dem Citizen Developer sicher arbeiten, und übernehmen die Flows, die geschäftskritisch werden. Dazu passt eine Schulung am eigenen Prozess.

Was passiert, wenn ein Flow fehlschlägt?

Das ist die wichtigste Frage im Aufbau: Jeder Flow bekommt Fehlerbehandlung, Benachrichtigungen und definierte Wiederanlaufpunkte. Scheitert ein Schritt, erfährt es jemand – und der Vorgang bleibt nachvollziehbar, statt still zu verschwinden.

Kann KI Teil der Automatisierung sein?

Ja: KI-Aktionen extrahieren Daten aus Dokumenten, klassifizieren Anfragen oder fassen Inhalte zusammen – als Baustein im Flow mit menschlichen Prüfpunkten. Wir setzen KI dort ein, wo sie messbar Arbeit spart, und halten jede Entscheidung nachvollziehbar.

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Ralf Heid
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Chief Executive Officer
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Niklas Wilhelm
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Chief Technology Officer
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