Azure- & SharePoint-Migration: raus aus dem Support-Ende, rein in Microsoft 365

ICT 365 migriert lokale Systeme nach Microsoft 365 und Azure: SharePoint Server, Dateiablagen, Active Directory und Individualanwendungen. Der Support für SharePoint Server 2016 und 2019 ist am 14. Juli 2026 ausgelaufen – wer weiter on-premises arbeitet, tut das ohne Sicherheitsupdates. Wir bringen Ihre Inhalte strukturiert in die Cloud: von der Bestandsaufnahme über die Testmigration bis zum Cutover in Wellen.

Illustration: Migration vom lokalen Server über einen strukturierten Pfad in die Microsoft-Cloud

Wenn der Server bleibt, obwohl der Support geht

Migrationsprojekte starten selten zu früh – meist zu spät. Typische Ausgangslagen:

  • SharePoint Server 2016/2019 läuft weiter – seit dem 14. Juli 2026 ohne Sicherheitsupdates.
  • Niemand weiß genau, was auf dem alten SharePoint liegt: verwaiste Seiten, Dubletten, veraltete Dokumente.
  • Dateiserver und Netzlaufwerke wachsen, die Berechtigungen versteht keiner mehr.
  • Eigenentwicklungen und Workflows hängen an der alten Plattform und blockieren den Umstieg.

Was unsere Migration umfasst

Von der ersten Analyse bis zur Nachbetreuung nach dem Umstieg:

  • Bestandsaufnahme und Analyse: Inhalte, Berechtigungen, Anpassungen, ROT-Daten
  • Ziel-Informationsarchitektur für SharePoint Online und Teams
  • Migration von SharePoint, Dateiservern und Netzlaufwerken nach Microsoft 365
  • Ablösung des lokalen Active Directory durch Microsoft Entra ID
  • Neubau alter Workflows und Anpassungen mit Power Platform und SPFx
  • Testmigration, Cutover in Wellen und Hypercare nach dem Umstieg

Big Bang oder Wellen? Mitnehmen oder aufräumen?

Die wichtigsten Entscheidungen einer Migration fallen, bevor das erste Byte verschoben wird.

Wir migrieren in Wellen statt im Big Bang: Pilotbereiche zuerst, dann Abteilung für Abteilung – das hält das Risiko klein und die Anwender arbeitsfähig. Vorher wird aufgeräumt: Redundantes, Veraltetes und Triviales wandert nicht mit; das verkürzt die Migration und lässt die neue Umgebung sauber starten. Alte Workflows und Anpassungen werden nicht kopiert, sondern mit Power Platform und SPFx neu aufgesetzt – die alte Plattform ist der Anlass, nicht die Blaupause. Und wer einzelne Workloads aus Compliance-Gründen lokal halten muss, dem sagen wir das ehrlich – inklusive der Alternative SharePoint Server Subscription Edition.

Schaubild: Migrationspfad vom lokalen Server über Analyse und Testmigration in Wellen zur Microsoft-Cloud

Nach der Migration fängt der Nutzen erst an

Der Umstieg lohnt sich nicht nur wegen des Support-Endes – er öffnet die Tür zu allem, was danach kommt.

In Microsoft 365 entfallen manuelle Sicherheits-Patches, die Zusammenarbeit mit Externen läuft über Gastkonten statt VPN, und KI-Funktionen wie Microsoft 365 Copilot setzen auf sauber migrierte, richtig berechtigte Inhalte auf. Genau deshalb gehört zu jeder Migration ein Berechtigungs- und Governance-Konzept – damit die neue Umgebung nicht die Unordnung der alten erbt.

Belegt in der Praxis

Rockwell Automation: Dokumente strukturiert ins neue QMS

Beim Aufbau des Qualitätsmanagementsystems auf SharePoint und Power Platform haben wir Dokumente aus unterschiedlichen Quellen in das neue System überführt.

  • Migration aus verschiedenen Altsystemen in eine Struktur
  • Zügige Veröffentlichung tausender Dokumente
  • Schnelle Dokumentensuche mit SPFx nach der Migration
  • Getrennte Umgebungen sichern den laufenden Betrieb

Armacell: 100.000+ Datensätze in die neue PLM-Anwendung

Für die weltweite PLM-Anwendung auf Dataverse haben wir die historischen Daten übernommen – Grundlage für Auswertungen und den globalen Rollout.

  • Migration von über 100.000 historischen Datensätzen
  • Sauberes Datenmodell in Dataverse statt Altsystem-Kopie
  • SAP-Synchronisation nach der Übernahme
  • Mehrstufiges Deployment für den weltweiten Rollout

So läuft Ihre Migration mit ICT 365 ab

  1. Erstgespräch und Zieldefinition

    Welche Systeme betroffen sind, was das Support-Ende für Sie bedeutet und was zuerst muss – offen und ohne Migrationsromantik.

  2. Bestandsaufnahme und Analyse

    Inhalte, Berechtigungen, Anpassungen und Datenmüll werden erfasst – Sie erhalten einen Migrationsplan mit belastbarer Aufwandsschätzung.

  3. Ziel-Architektur und Testmigration

    Informationsarchitektur, Berechtigungsmodell und ein Probelauf mit echten Inhalten – Überraschungen passieren im Test, nicht im Cutover.

  4. Migration in Wellen

    Pilotbereich zuerst, dann geordnet der Rest – mit klarer Kommunikation an die Anwender und Schulung, wo nötig.

  5. Cutover und Hypercare

    Der Umstieg wird kontrolliert abgeschlossen; danach begleiten wir den Betrieb, bis die neue Umgebung Alltag ist.

Häufige Fragen zur Migration

Was kostet eine SharePoint-Migration?

Entscheidend sind Datenmenge, Zahl der Anpassungen und Workflows, Qualität der Berechtigungen – und wie viel vorher aufgeräumt wird. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie eine belastbare Aufwandsschätzung. Aufräumen senkt die Kosten spürbar; veraltete Daten mitzuschleppen ist der teuerste Fehler.

Wie lange dauert der Umstieg?

Eine überschaubare Umgebung ist in Wochen migriert, gewachsene Farmen mit Eigenentwicklungen brauchen länger – seriös beziffern lässt sich das nach der Analyse. Durch die Migration in Wellen arbeiten erste Bereiche früh in der neuen Umgebung, ohne auf das Gesamtende zu warten.

Der Support für SharePoint 2016/2019 ist ausgelaufen – wie dringend ist das?

Seit dem 14. Juli 2026 gibt es keine Sicherheitsupdates mehr; jede neu entdeckte Schwachstelle bleibt offen. Das ist kein Grund zur Panik, aber für ein Projekt mit klarem Zeitplan. Bis zum Umstieg lässt sich das Risiko begrenzen – ersetzen können solche Maßnahmen die Migration nicht.

Was passiert mit unseren Workflows und Eigenentwicklungen?

Sie werden bewertet: Vieles deckt Microsoft 365 heute von Haus aus ab, der Rest wird mit Power Automate, Power Apps oder SPFx neu aufgebaut – meist schlanker als das Original. Eine 1:1-Kopie alter Anpassungen in die Cloud ist fast immer die schlechteste Option.

Müssen wir komplett in die Cloud?

Nein. Wer einzelne Workloads aus Compliance-Gründen lokal halten muss, kann sie auf SharePoint Server Subscription Edition oder in Azure betreiben – hybrid, mit klarer Begründung je Workload. Wir empfehlen die Cloud dort, wo sie Ihnen messbar Arbeit abnimmt, nicht aus Prinzip.

Merken unsere Anwender etwas vom Umstieg?

Ja – und das ist gut so: moderne Oberflächen, bessere Suche, Teams-Integration. Damit der Wechsel nicht ruckelt, gehören Kommunikation, Pilotanwender und Schulungen zum Projekt; die Migration in Wellen hält Störungen im Tagesgeschäft klein.

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Ralf Heid
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Chief Executive Officer
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Niklas Wilhelm
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Chief Technology Officer
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