Was kostet eine SharePoint-Migration?
Entscheidend sind Datenmenge, Zahl der Anpassungen und Workflows, Qualität der Berechtigungen – und wie viel vorher aufgeräumt wird. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie eine belastbare Aufwandsschätzung. Aufräumen senkt die Kosten spürbar; veraltete Daten mitzuschleppen ist der teuerste Fehler.
Wie lange dauert der Umstieg?
Eine überschaubare Umgebung ist in Wochen migriert, gewachsene Farmen mit Eigenentwicklungen brauchen länger – seriös beziffern lässt sich das nach der Analyse. Durch die Migration in Wellen arbeiten erste Bereiche früh in der neuen Umgebung, ohne auf das Gesamtende zu warten.
Der Support für SharePoint 2016/2019 ist ausgelaufen – wie dringend ist das?
Seit dem 14. Juli 2026 gibt es keine Sicherheitsupdates mehr; jede neu entdeckte Schwachstelle bleibt offen. Das ist kein Grund zur Panik, aber für ein Projekt mit klarem Zeitplan. Bis zum Umstieg lässt sich das Risiko begrenzen – ersetzen können solche Maßnahmen die Migration nicht.
Was passiert mit unseren Workflows und Eigenentwicklungen?
Sie werden bewertet: Vieles deckt Microsoft 365 heute von Haus aus ab, der Rest wird mit Power Automate, Power Apps oder SPFx neu aufgebaut – meist schlanker als das Original. Eine 1:1-Kopie alter Anpassungen in die Cloud ist fast immer die schlechteste Option.
Müssen wir komplett in die Cloud?
Nein. Wer einzelne Workloads aus Compliance-Gründen lokal halten muss, kann sie auf SharePoint Server Subscription Edition oder in Azure betreiben – hybrid, mit klarer Begründung je Workload. Wir empfehlen die Cloud dort, wo sie Ihnen messbar Arbeit abnimmt, nicht aus Prinzip.
Merken unsere Anwender etwas vom Umstieg?
Ja – und das ist gut so: moderne Oberflächen, bessere Suche, Teams-Integration. Damit der Wechsel nicht ruckelt, gehören Kommunikation, Pilotanwender und Schulungen zum Projekt; die Migration in Wellen hält Störungen im Tagesgeschäft klein.