Was kostet ein Governance-Projekt?
Das hängt von Tenant-Größe, Altlasten und Schwerpunkt ab – eine Gastkonten-Bereinigung ist überschaubar, ein vollständiges Regelwerk mit technischer Umsetzung mehr. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie eine belastbare Aufwandsschätzung, priorisiert nach Risiko, damit das Wichtigste zuerst passiert.
Wie lange dauert es, bis Governance wirkt?
Erste Maßnahmen wie Zugriffs- und Gastüberprüfungen wirken innerhalb weniger Wochen; ein vollständiges Regelwerk mit Provisionierung braucht länger. Wir setzen so um, dass jeder Schritt für sich Nutzen bringt – Sie müssen nicht auf das Gesamtergebnis warten.
Bremst Governance unsere Anwender aus?
Gute Governance nicht – sie ersetzt Chaos durch Verlässlichkeit: Teams entstehen weiterhin schnell, nur eben gleich richtig benannt, mit Verantwortlichen und Ablaufdatum. Verbote sind das letzte Mittel; Standardwege, die bequemer sind als der Wildwuchs, wirken besser.
Was hat Governance mit Copilot zu tun?
Viel: Copilot durchsucht, worauf Nutzer Zugriff haben – zu breite Freigaben werden damit sofort sichtbar. Berechtigungsanalyse und Aufräumen sind deshalb der wichtigste Schritt vor dem Rollout. Wer Governance im Griff hat, kann Copilot gelassen einführen.
Reicht das für NIS2 und andere Compliance-Anforderungen?
Wir liefern die technische Grundlage: kontrollierte Zugriffe, nachvollziehbare Strukturen und belastbare Protokolle, auf die sich Nachweise stützen. Die rechtliche Bewertung, ob Ihr Unternehmen unter NIS2 fällt und welche Pflichten gelten, gehört in Ihre Rechtsberatung – wir arbeiten ihr zu.
Gilt Governance auch für Power Apps und Flows?
Ja – gerade dort: Ohne Umgebungen, Datenrichtlinien und Leitplanken entstehen geschäftskritische Apps im Privatbesitz einzelner Nutzer. Wir richten Power-Platform-Governance ein, die Citizen Development ermöglicht statt verhindert – und kritische Lösungen geordnet in den IT-Betrieb überführt.